CyberSecurity Verbund Sachsen-Anhalt

Das Forschungsprojekt „CyberSecurity Verbund Sachsen-Anhalt“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule Harz, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU). Als Teil der Digitalen Agenda des Landes Sachsen-Anhalts wird es vom Land und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

Herausforderungen

Die Digitalisierung stellt Sicherheitsexperten vor große Herausforderungen: Immer mehr Geräte kommunizieren im Internet ohne menschliches Zutun miteinander. Das sind nicht nur Smartphones und andere Alltagsgegenstände - auch in der Industrie gibt es viele Anwendungsbereiche für das sogenannte Internet der Dinge. Diese vielen neuen Möglichkeiten und Geräte stellen jedoch ein beliebtes Angriffsziel dar. Deshalb braucht es neue Ansätze, mit denen Unternehmen weiterhin zeitgemäß arbeiten und trotzdem ihre Daten und Systeme schützen können. Gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen des Landes fehlen jedoch oftmals die Ressourcen, IT-Sicherheit von Anfang an mitzudenken und zeitgemäß zu integrieren.

Ziele des Verbundes

Ziel des Verbunds ist es, IT-Sicherheits-Lösungen für kleine wie mittlere Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Sachsen-Anhalt zu entwickeln. Dafür gehen die Wissenschaftler zunächst direkt in die Unternehmen und werten konkrete Cyber-Attacken aus der Vergangenheit aus und analysieren den Bedarf nach modernen Lösungen. Anschließend entwickeln die drei Hochschulen gemeinsam Angebote, um IT-Systeme künftig besser absichern zu können.

  • Erstellung von Security/Privacy-Leitfäden sowie einer Wissensbasis
  • Mehrwerte durch Sicherheit
  • Wissenschaftliche Hilfe zur Selbsthilfe
  • Beratung, Qualifikation, Prototyping
  • IT-Security z.B.:
    - Security by Design
    - Security Management
    - Datenschutz & Forensik
    - angewandte Kryptografie
    - Komponenten & Standards